News/Blog

– deutliche Vorteile beim Lesen- und Schreiben
– deutliche Vorteile beim Rechnen
– gezielte Verbesserung von Schwächen
– individuelles Training ohne Leistungsdruck
– 1. bis 10. Klasse

– Training individuell buchbar
– Betreuung durch diplomierte Fachkraft
– Training in vertrauter Einrichtung

Fortbildung

Ich freue mich, mit einer kompetenten Begleitung Dipl. Psychologin Ludwika Fichte , am 05.03.22 und 06.03.22 eine sehr informative Fortbildung durchzuführen.

Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrer/ innen , Schulleiter/innen und Pädagogen, die

sich für Legasthenie interessieren. Die Inhalte beziehen sich auf die Diagnose, die Eingliederungshilfe nach §35a SGBVIII, Nachteilsausgleiche, Ablauf und Umgang mit Legasthenie im Schulsystem, viele Tipps und Tricks der Förderung, usw.

Nach dieser Fortbildung sind alle Teilnehmer auf dem neuesten wissenschaftlichen und rechtskräftigen Wissensstands und können Schüler/innen eine effektive Förderung anbieten.

-Wissen sie schon, wer die Diagnose der Legasthenie durchführt?

-Welchen Nachteilsausgleich kann ich geben?

-Notenschutz, was ist das?

-Rechtlicher Unterschied in der SEK I und SEK II

-ZP 10 und Abiturprüfung, was nun?

-Vorstellung der Diagnosemöglichkeiten

-Kennen Sie schon den Trick, wie ein(e) Schüler/in einfach das ver von fer unterscheiden kann?

-Hilfreiche Spiele zum Thema. Langes ie oder kurzes i

-Wie bekomme ich Merkwörter in das Langzeitgedächtnis?

-Welche Rolle spielt die Wahrnehmung?

-Mit dieser Lese-Lernmethode hat bis jetzt jede(r) Schüler/in Lesen gelernt

-Wie erhöhe ich die Lesegeschwindigkeit?

-Technische Hilfsmittel werden Ihnen vorgeführt

-Mensch-Ärgere- Dich – nicht Spiel mal anders: So lerne ich das s vom ss und ß unterscheiden

-Nomen, ein hartnäckiges Thema, mit abwechslungsreichen Methoden fördern

– 80% Regel: was bedeutet das ?

-Motivation

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Legasthenie: Was ist das? 

Mit dem Begriff Legasthenie wird eine Störung bezeichnet, die durch ausgeprägte Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und/oder des Rechtschreibens gekennzeichnet ist.  

Wesentliche Schwierigkeiten können sein: 

Lesen: 

-Auslassen, Ersetzen oder Hinzufügen von Worten oder Wortteilen 

-Niedrige Lesegeschwindigkeit 

-Startschwierigkeiten beim Vorlesen, langes Zögern oder Verlieren der Zeile im Text 

-Vertauschung von Wörtern im Satz oder von Buchstaben in den Wörtern 

-Ersetzen von Wörtern durch ein in der Bedeutung ähnliches Wort 

-Unfähigkeit, Gelesenes zu wiederholen 

-Unfähigkeit, aus dem Gelesenen Zusammenhänge zu erkennen und Schlussfolgerungen zu ziehen. 

 

Rechtschreibung: 

-Schwierigkeiten beim Schreiben von Buchstaben, Wörtern und Sätzen 

-Hohe Fehleranzahl bei ungeübten Diktaten 

-Hohe Fehleranzahl beim Abschreiben von Texten 

-Grammatik- und Interpunktionsfehler 

-Häufig unleserliche Handschrift 

 

Nicht alle genannten Schwierigkeiten müssen vorliegen, um von einer Legasthenie zu sprechen. 

Es gibt ebenfalls keine typischen Legastheniefehler, aufgrund der häufig wechselnden Verschriftlichungen einzelner Wörter. 

Häufig treten die Lese-und Rechtschreibschwierigkeiten auch in den Fremdsprachen auf. 

Das Vorliegen einer Lese-und/ oder Rechtschreibstörung sollte dann festgestellt werden, wenn die Leseleistung und/oder Rechtschreibleistung deutlich unter dem Niveau liegt , das aufgrund der Altersnorm, der Klassennorm oder der Intelligenz zu erwarten ist und die Bewältigung der Alltagsanforderungen beeinträchtigt oder gefährdet ist. 

Es liegt nur dann eine  Legasthenie vor, wenn die Lese-und Rechtschreibschwierigkeiten nicht nur vorübergehend, sondern über einen längeren Zeitraum ( mindestens 3-6 Monate) bestehen. 

Erst bei einer unterdurchschnittlichen Leistung im Lesen und/oder Rechtschreiben über einen längeren Zeitraum wird von einer Lese- und/oder Rechtschreibstörung gesprochen.  

( Quelle: BVL Bundesverband , Legasthenie und Dyskalkulie e.V., Heft 1) 

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Dyskalkulie: Was ist das? 

 

Der Begriff „Dyskalkulie“ beschreibt eine Störung mit ausgeprägten  Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens. 

Definition: 

Dyskalkulie besteht in einer umschriebenen Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- und Integralrechnung benötigt werden. 

 

Die Rechenschwierigkeiten sollten streng genommen ab Beginn des Rechenlernes auftreten. Meistens ist dies der Schulbeginn. Es kann jedoch sein, dass die Lernschwierigkeiten erst zu einem späteren Zeitpunkt in der Schule  bemerkbar werden. Dies ist der Fall, wenn das Kinmd ein allgemein hohes Lern- und Leistungsniveau ausweist und Defizite im Rechnen erst auffallen, wenn die schulischen Anforderungen ansteigen. 

Erste Anzeichen im Vorschulalter: 

 

Schwierigkeiten beim Vergleich von Zahlen und Mengen 

-Fehler beim freien Zählen oder Abzählen von konkreten Objekten 

-Einer Menge von Objekten werden falsche Zahlen zugeordnet 

-Einstellige arabische Zahlen können nicht benannt werden 

-Schätzen  einer kleinen Menge von Objekten gelingt nicht 

Einfachen Additions-und Subtraktionsaufgaben , auch mit anschaulichen Objekten, werden fehlerhaft gelöst. 

 

Typische Fehler bei einer Dyskalkulie: 

-Fehler beim Zählen oder Abzählen 

-Zahlendreher beim Vorlesen und Schreiben 

-Probleme beim Zehner-, Hunderterübergang, usw. 

-Simple Rechenaufgaben müssen immer wieder neu berechnet werden 

-Rechnen durch Zählen, oft auch mit Fingerzählen 

-Verrechnen um eins oder Fehler im Umgang mit der Null 

-Rechenzeichen werden vertauscht oder nicht berücksichtigt 

-Rechnen mit Platzhalter oder Schätzaufgaben oft nicht lösbar 

-Textaufgaben werden falsch entschlüsselt 

-Mathematische Prinzipien und Regeln werden falsch verstanden und bei neuen Aufgaben falsch angewandt 

-Kopfrechnen gelingt nur mit Mühe, schriftliches oder anschauliches Rechnen auch bei einfachen Aufgaben nötig 

-Schwierigkeiten beim Umgang mit Zeit, Geld, Längen,… 

Teilweise auch Probleme beim Zeichnen von Figuren oder Erkennen von Symmetrie 

( Quelle:  BVL Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.- Heft 2) 

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Lerntherapie in Wuppertal – wie lernt mein Kind besser lesen und schreiben?

Meine Workshops „Legasthenie“, Dyskalkulie“ und „Vorschule“ im Überblick:

Im „Workshop Legasthenie” führe ich Eltern durch das Labyrinth der Diagnostik. Sie erfahren an wen Sie sich wenden können, wenn ihr Kind Schwierigkeiten und Schwächen beim Lesen und/ oder bei der Rechtschreibung hat. Eine Liste der psychologischen Praxen, die die Diagnose durchführen, erhalten sie genauso wie die Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie läuft eine Diagnose ab? 
  • Wer zahlt die Diagnose? 
  • Wer trägt die Kosten für das Lese-und Rechtschreibtraining? 
  • Wo kann ich das Training buchen? 
  • Was steckt hinter dem § 35 a der Eingliederungshilfe? 
  • Welchen Nachteilsausgleich kann mein Kind bekommen? 
  • Schule und Legasthenie: Wie passt das zusammen? 

Es gibt so viele Tipps und Tricks, die sie zu Hause mit ihrem Kind anwenden können. Ein paar davon lernen Sie in meinem Workshop kennen und können sie vor Ort ausprobieren. 

Kennen Sie schon den Trick, wie man die Vorsilben: „ver-“ und  „fer-“ ganz einfach auseinanderhalten kann? 

Oder wissen Sie, wie man das Lange “ie” erkennen kann?  
 
Das Thema Nomen gehen wir auf neuen Wegen an. Eine große Auswahl an tollen Rechtschreibspielen bekommen Sie vorgestellt. 
Wie kann mein Kind schneller und flüssiger lesen? Wie kann es den Sinn der Texte verstehen? Auch verschiedene Buchempfehlungen bringe ich mit. 

 

Workshop Dyskalkulie 

Im „Workshop Dyskalkulie” führe ich Eltern durch das Labyrinth der Diagnostik. Sie erfahren an wen Sie sich wenden können, wenn ihr Kind Schwierigkeiten und Schwächen in dem Fach Mathematik hat. Natürlich bekommen Sie von mir auch eine Liste der psychologischen Praxen, die die Diagnose durchführen können.

  • Wie läuft eine Diagnose ab? 
  • Wer zahlt die Diagnose? 
  • Wer trägt die Kosten für das Mathetraining? 
  • Wo kann ich das Training buchen? 
  • Was steckt hinter dem § 35 a der Eingliederungshilfe? 
  • Welchen Nachteilsausgleich kann mein Kind bekommen? 
  • Nachhilfe oder Lerntherapie ? Wann ist was sinnvoll? 

Es gibt so viele Tipps und Tricks, die sie zu Hause mit ihrem Kind anwenden können. Ein paar davon lernen sie in meinem Workshop kennen und können sie vor Ort ausprobieren. 

  • Kennen sie schon die Technik des Bilder 1×1? 
  • Wie kann ich einfache Additions -und Subtraktionsaufgaben lösen? 
  • Welches Material ist sinnvoll? 
  • Wie erkläre ich meinem Kind die Division? Und das Bruchrechnen? 

In meinem Workshop zeige ich Ihnen einige schöne Mathespiele, die wir gemeinsam testen können. 

 

Workshop Vorschule 

Ihre Kinder lernen hier nicht Lesen und Schreiben, sondern was brauche ich an Vorläuferfähigkeiten, damit ich dieses in der Schule problemlos lernen kann. 

Ich zeige Ihnen einige Spiele, die sie mit ihrem Kind spielen können, um genau diese Fähigkeiten zu üben, ohne, dass das Kind es merkt. 

  • Kann ihr Kind bis 10 zählen? 
  • Kann ihr Kind Gegenstände sortieren? 
  • Wie lange kann ihr Kind sich konzentrieren? 
  • Wie hält ihr Kind einen Stift? 
  • Ist es Links- oder Rechtshänder? 
  • Kann ihr Kind Reime und Laute erkennen? 

Sie bekommen Entwicklungstabellen, Spielvorschläge und vieles mehr. Weiterhin können wir persönliche Fragen besprechen. Sozial- emotionale Gesichtspunkte und Fähigkeiten zeige ich Ihnen gerne. Ebenso sprechen wir über motorische und kognitive Fähigkeiten vor der Einschulung. 

Alle Workshops finden in der Hahnerberg-Apotheke statt. 

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